Verschuldungskonzepte und Abbildung im österreichischen Haushaltsrecht

22. März 2018 (DE)

Der FISK-Workshop thematisiert die Aussagekraft von Nettoverschuldungskonzepten als Kenngröße für die Bonität eines Landes sowie die unterschiedlichen Berechnungsmethoden. Dabei werden die internationalen und nationalen Ansätze zur Ermittlung der Nettovermögens- bzw. Nettoverschuldungsposition des Staates und zur Bewertung der Vermögenswerte analysiert und im Hinblick auf ihre wirtschaftspolitische Bedeutung diskutiert. Aktuelle Erfahrungen der Gebietskörperschaften mit der Einführung einer Vermögensrechnung in Österreich beleuchten ferner die Problemfelder in der Praxis.

Programm und Präsentationen

Begrüßung und Einleitung

Bernhard Felderer, Fiskalrat

Keynote Speech

Relevanz von Nettoverschuldungskonzepten für die Wirtschaftspolitik
Dennis Hilgers, Johannes-Kepler-Universität Linz
 

Vortragsblock: Nettoverschuldung in Theorie und Praxis

Moderation: Edith Kitzmantel, Fiskalrat

Walter Stübler, Statistik Austria
VGR-nahe Indikatoren zur Nettoverschuldung

Helga Kraus, Rechnungshof
Nettovermögen des Bundes

Clemens Mungenast, Amt der Steiermärkischen Landesregierung 
Erfahrungen des Landes Steiermark mit der Vermögensrechnung

Clemens Hödl, KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung
Bewertung des Gemeindevermögens in der Praxis

Diskutant: Helmut Berger, Budgetdienst des Parlaments
Schuldens- und Vermögensbewertung
 

Podiumsdiskussion: Wirtschaftspolitische Bedeutung von Nettoverschuldungskonzepten zur Bestimmung der gesamtstaatlichen Fiskalposition

Moderation: Bernhard Felderer, Fiskalrat

Gottfried Haber, Donau-Universität Krems
Ralf Kronberger, Wirtschaftskammer Österreich
Markus Marterbauer, Arbeiterkammer Wien
Konrad Pesendorfer, Statistik Austria

Zusammenfassung des Workshops